Darlton, Clark

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geboren am 13. Juni 1920 in Koblenz, Deutschland als Walter Ernsting; † 15. Januar 2005 in Salzburg, Österreich, war ein deutscher Science-Fiction-Schriftsteller.
Um 1930 kam er erstmals mit Zukunftsromanen in Berührung und las bis 1939 alle Bücher namhafter SF-Autoren. Der Gymnasiast absolvierte den Arbeitsdienst und leistete seinen Kriegseinsatz in einer Nachrichteneinheit der Wehrmacht. Dort geriet er in russische Gefangenschaft, die erst 1952 endete. Danach arbeitete er als Dolmetscher für die britische Besatzungsbehörde und kam mit der anglo-amerikanischen Science-Fiction in Kontakt, die ihm eine neue Welt eröffnete.

Im Jahr 1955 veröffentlichte er seinen ersten Roman UFO am Nachthimmel mithilfe eines Tricks: Sein Verleger lehnte deutsche Autoren ab. Daher reichte Walter Ernsting seinen Roman als angebliche Übersetzung unter dem Pseudonym Clark Darlton ein. Dieser Roman erhielt zwei Jahre später den deutschen Hugo-Award.
In der Folgezeit schrieb er zahlreiche weitere Romane und Kurzgeschichten, die in der Reihe Utopia-Großband, TERRA EXTRA und als CLARK DARLTON-Taschenbuchreihe erschienen. Diese sind komplett als eBooks umgesetzt worden.
1961 hob er zusammen mit K. H. Scheer die Romanserie Perry Rhodan aus der Taufe. Seiner Feder entstammen 192 Romane dieser Serie. Daneben schrieb er auch für die Atlan-Serie und diverse abgeschlossene Geschichten der Taschenbuchreihe.
Gemeinsam mit Johnny Bruck blickt er auf die längste Karriere im Rhodan-Universum zurück.
Er betreute unter anderem auch den Perry Rhodan-Report von Nr. 1 in PR 752 bis Nr. ??. Außerdem hat er die zum Report gehörenden Clubnachrichten bis Nr. 25 zusammengestellt.
Seit 1981 lebte Walter Ernsting in Irland. Offiziell hat er sich mit der Heftnummer 1622 aus der Serie zurückgezogen, wurde aber noch immer als Mitglied des Rhodanteams gesehen und war gern gesehener Gast auf Veranstaltungen.

Werke: