Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


buch:ende_eines_alltags

Titel: Ende eines Alltags
Autor: Reinmar Cunis
Originaltitel
Titelbild:Karel Thole
ISBN: 3-453-30863-8
Verlag Heyne, München 1983

»Social Fiction« - damit meint Cunis einen Bereich der phantastischen Literatur, in dem social sciences an die Stelle der Naturwissenschaften treten. Ein neuer Begriff für ein altes Genre, denn Orwells »1984« sind ebenso der »Social Fiction« zuzurechnen wie Aldous Huxleys »BRAVE NEW WORLD«. Cunis will mit diesem Wort den Anspruch der Sozialwissenschaften unterstreichen, in der Science Fiction ebenbürtig neben andere Wissenschaften getreten zu sein.Technischer Fortschritt ist undenkbar ohne gesellschaftliche Veränderung, Ängste vorm physikalischen Aus für die Erde können nur begreiflich gemacht werden, wenn die Untergangsgesellschaft schlüssig beschrieben wird. Die Menschen der Gegenwart auf dem SF- Prüfstand des Zusammenlebens: das ist - so Cunis- »Social Fiction«.
»ENDE EINES ALLTAGS« enthält fünf Erzählungen, in denen aus gewöhnlichem Heute phantastisches Morgen wird: fünf Erzählungen der »Social Fiction« zu den Themen Rechtsreform, Emanzipation, Generationenkonflikt, Midlifecrisis und Erfolgssucht. Nicht wissenschaftlich- trocken, sondern spannend realistisch, hintergründig und auch satirisch erzählt. Und den Freunden bunter Träume sei verraten: die letzte Story mit ihrer Erinnerung an die Methoden Henrik Ibsens, Gesellschaftskritik zu schreiben, gleitet schon hinüber in den Bereich der Fantasy.

Inhalt:

  • Sohn um Sohn
  • Hanni Bojens
  • Pelargonium mentale
  • Freischicht
  • Ein Fall für den Knopfgießer
  • Nachwort: Social fiction
buch/ende_eines_alltags.txt · Zuletzt geändert: 2020/10/24 18:01 von kinski2003