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  Titel: Der Fremde vom Arcturus
Autor: Gordon R. Dickson
Reihe:Terra Band 341
Originaltitel: Alien from Arcturus (1956)
Übersetzer: Heinz F. Kliem
Titelbild: Karl Stephan
Verlag:Moewig, Rastatt 1964

Für heute steht wieder ein „Lesercocktail“ auf unserem Programm, bestehend aus Auszügen von vier Leserzuschriften.
Wir beginnen mit Eberhard Jantke aus St. Andreasberg. Er bedankt sich noch nachträglich für das Erscheinen der TERRA-Bände von Lukens, Chetwynd-Hayes und G. R. Dickson und meint dann zu Perry:
„PERRY RHODAN, inzwischen zum Superheroen herangewachsen, unsterblich, jenseits von Gut und Böse, war eine recht nette Idee, aber ich glaube, mit dem Band 150 dürfte er ruhig in Gefilden des Halbraumes oder besser des Nirwanas untertauchen.“
 
Horst Opacki aus Kitzingen, der uns des öfteren schreibt, ist anderer Auffassung, denn er erklärt:
„Darf ich Ihnen zur Entwicklung der PERRY-RHODAN-Serie gratulieren! Es ist wirklich einmalig, was da geboten wird. Ich war eine Zeitlang sehr skeptisch Ihrer Serie gegenübergestanden. Doch habe ich meine Meinung schon lange revidiert!“
 
Rolf Serowy aus Gelsenkirchen, der seit 6 Jahren die SF-Publikationen des Verlages liest und sammelt, äußert sich über die Neuerscheinungen u. a. wie folgt:
„Zu Kurt Brands WELTRAUMREPORTER möchte ich bemerken, daß mir seine Schreibweise noch nie zugesagt hat. Eine Ausnahme bildet dabei die RHODAN-Reihe, in der er seinen Stil erfolgreich dem der anderen Autoren angleicht.
Kurt Mahrs Doppelband 302/303 bestätigte wieder einmal, daß er zur Spitzengruppe der deutschen SF-Autoren zählt.
Die ZbV-Serie von Scheer lese ich sehr gern, zumal sie jetzt durch die Ausdehnung der Handlungen auf den Weltraum interessanter zu werden beginnt. RAUMPATROUILLE NEBELWELT ist ganz gut, wenn auch Scheers Neigung zu Energieschlachten dort wieder zur Geltung kommt.
Das Beste aber, was ich in letzter Zeit in TERRA gelesen habe, ist Kneifels MACHAON-Trilogie. Kneifel hat sich seit UNS RIEFEN DIE STERNE wirklich erstaunlich gesteigert.
Die Story-Bände von Dick und Voltz sind erstklassig. Sie und die Heyne-Anthologien sind ein guter Ersatz für GALAXIS.“
 
Und schließlich soll noch Hilmar Dürbeck aus Neuweiler zu Wort kommen, der sich in einem 6 Seiten langen Brief mit Neuerscheinungen aller Reihen des Verlages befaßt. Im Falle Mahr und Kneifel geht Hilmar völlig mit Rolf Serowy konform. Hilmar freut sich zudem sehr über den „Skylark-Zyklus“ von E. E. Smith und meint dann wörtlich zur HEYNE-SF:
„Die SF-Romane des Heyne-Verlages gefallen mir zum großen Teil sehr gut. Asimovs Romane waren guter Durchschnitt. LANCELOT BIGGS WELTRAUMFAHRTEN einfach köstlich. Ebenfalls gefielen mir Sheckleys PLANET DER VERBRECHER und Mathesons ICH, DER LETZTE MENSCH gut. Aller Erwartung nach war van Vogts Roman Spitzenklasse. Auch DIE GROSSEN IN DER TIEFE war ein Erlebnis. Die Story-Bände des Heyne-Verlages sind ein Kapitel für sich. Sie würden mir gefallen, wenn ich nicht durch GALAXIS verwöhnt worden wäre. Trotzdem sind sie nicht schlecht.“
 
So, liebe Freunde, damit schließen wir für heute und melden uns in der nächsten Woche wieder mit TERRA-Band 342.
 
Freundliche Grüße!
 
Die SF-Redaktion des
Moewig-Verlages
Günter M. Schelwokat

heft/der_fremde_vom_arcturus_-_terra.txt · Zuletzt geändert: 2018/08/25 14:26 von kinski2003